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Rekordinvestitionsvolumen im Jahr 2019

Rekordinvestitionsvolumen im Jahr 2019

Ein Rekordbetrag wird 2019 in niederländische Eigenheime investiert. In diesem Jahr investieren Investoren erstmals mehr als 8 Milliarden Euro in Wohnimmobilien. Die höchste Rendite kann außerhalb der Randstad erzielt werden. Dies geht aus Untersuchungen von Colliers International hervor.

Anlageprodukte wie Anleihen bieten nicht genügend Rendite. Deshalb investieren immer mehr Investoren ihr Geld in Häuser, die sie vermieten oder verkaufen können. "Bereits 2018 wurde ein Rekordwert von 8 Milliarden Euro erzielt, in diesem Jahr stehen 8,5 Milliarden Euro an", sagt Frank Verwoerd, Forschungsleiter bei Colliers.
Die Investitionen werden von Pensionskassen, Beteiligungsgesellschaften und Wohnungsbaugesellschaften getätigt. Aber immer mehr Privatinvestoren finden ihren Weg auf dem Immobilienmarkt. Besonders der Neubau ist beliebt: 60 Prozent aller Investitionen kommen aus dieser Ecke. Durch die Investitionen ist das Angebot an Mietobjekten im freien Sektor erheblich gewachsen.

Die höchste Rendite außerhalb der Randstad
Es fällt auf, dass Immobilieninvestitionen außerhalb der Randstad die höchsten Renditen erzielen. Die höchsten Renditen erzielen Anleger in Emmen, Heerlen, Venlo und in der Gemeinde Súdwest-Fryslân (einschließlich Stavoren und Sneek, siehe Foto). Die Mieteinnahmen im Verhältnis zum Kaufpreis sind in diesen Regionen fast doppelt so hoch wie in Amsterdam. Hier besteht jedoch ein höheres Leerstandsrisiko und ein geringeres Mietwachstum. Auch die Immobilienpreise steigen weniger stark als in der Hauptstadt.

Weniger Investitionen in Haaglanden
Investoren in Haarlem, Haarlemmermeer und Westland sind weniger gefährdet. Die Nachfrage nach Mietobjekten in diesen Kommunen wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Anders sieht es in der Region Haaglanden aus, wo die Wohnungspolitik sicherstellt, dass weniger in Wohnungen investiert wird. "Investoren ziehen sich aus Gemeinden zurück, die eine strenge Immobilienpolitik verfolgen", erklärt Frank Verwoerd. "Dies bedeutet, dass eine Verlagerung in andere Regionen stattgefunden hat."

Amsterdam bleibt beliebt
In Amsterdam haben die zunehmenden Investitionsrisiken (aufgrund der steigenden Mieten und Mietbeschränkungen der Gemeinde) die Investoren nicht dazu veranlasst, die Stadt zu ignorieren. Im Gegenteil: Die Popularität nimmt weiter zu. Investoren in der Hauptstadt zahlen nach wie vor am meisten für ein Eigenheim, gefolgt von Utrecht und Amstelveen. In den ersten drei Quartalen 2019 wurden insgesamt 715 Millionen Euro in den Wohnungsbau in Amsterdam investiert.

Rückgang der Eigenheiminvestitionen im Jahr 2020
Das Investitionsvolumen soll im kommenden Jahr um 20 bis 30 Prozent sinken. Aufgrund der Stickstoffdiskussion und der begrenzten Anzahl von Baustellen in Großstädten kommen weniger Mietobjekte auf den Markt. Das Wachstum in den letzten Jahren war vor allem institutionellen Anlegern zu verdanken, die ihre Portfolios durch den Verkauf von Altimmobilien bereinigten. Diese Verkaufswelle scheint vorerst zu Ende zu gehen.

Quelle: Colliers International, NU.nl

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